Weihnachtsschmuck reparieren, statt neuen zu kaufen

Landschaftsillustration

Beim jährlichen Auspacken der Weihnachtskiste zeigt sich fast immer dasselbe Bild: Eine Kugel hat einen Sprung, eine Figur hat einen losen Arm, oder eine Lichterkette will nicht mehr überall leuchten. Viele dieser Schäden wirken schlimmer, als sie tatsächlich sind, und lassen sich mit etwas Geduld beheben.

Kleine Risse an Figuren aus Holz oder Ton lassen sich häufig mit etwas Klebstoff wieder zusammenfügen, sodass der Schaden kaum noch auffällt. Wichtig ist dabei, die Bruchstelle vorher sauber zu machen, damit der Klebstoff wirklich hält und nicht nur oberflächlich klebt.

Kleine Reparaturen mit großer Wirkung

Lose Fäden oder Aufhänger an Kugeln und Anhängern lassen sich meist mit wenigen Handgriffen neu befestigen. Ein Stück Faden oder ein kleiner Draht reicht oft schon aus, damit ein liebgewonnenes Stück wieder seinen Platz am Baum finden kann.

Bei Lichterketten lohnt sich ein genauer Blick auf einzelne Fassungen und Kabelverbindungen, bevor die ganze Kette aussortiert wird. Häufig steckt der Fehler nur an einer einzigen Stelle, die sich austauschen oder festziehen lässt, ohne dass die gesamte Kette ersetzt werden muss.

Wer sich jedes Jahr ein wenig Zeit für solche kleinen Reparaturen nimmt, sammelt mit der Zeit eine Sammlung von Schmuckstücken, die über viele Jahre mitgewachsen ist. Das macht das Auspacken jedes Jahr aufs Neue zu einem kleinen Wiedersehen mit vertrauten Stücken, statt zu einer Gelegenheit für Neukäufe.

Es kann sich lohnen, eine kleine Reparaturbox zusammen mit dem Weihnachtsschmuck aufzubewahren, mit etwas Klebstoff, Draht und Ersatzfäden. So ist beim nächsten Auspacken alles Nötige sofort zur Hand, und beschädigte Stücke müssen nicht erst beiseitegelegt werden, bis irgendwann Zeit für die Reparatur gefunden wird.

Wer Kinder hat, kann sie bei den einfacheren Reparaturen einbeziehen, etwa beim Festbinden eines Fadens oder beim vorsichtigen Zusammenkleben einer Figur. So entsteht schon früh ein Gefühl dafür, dass liebgewonnene Dinge nicht einfach ersetzt, sondern mit etwas Geduld erhalten werden können.